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Neuenkirchen Melle im Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V.


Wohnberatung

Die vor Ort ausgebildeten Wohnberater auch Kümmerer genannt beraten Sie gerne.

Erster Kontakt über das Bürgerbüro Tel. 05428 1372

oder

Wohnberater Torsten Mantz beantwortet Fragen zur alten- und behindertengerechten Anpassung von Wohnungen und Häusern. Am Telefon (Hotline 0800 - 8820700) oder im persönlichen Gespräch ( jeweils am 2. Donnerstag des Monats von 15.00 bis 17.00 Uhr) hilft er Mitgliedern, geeignete Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu finden.

"Immer mehr Mitglieder in Niedersachsen fürchten, in ein Pflegeheim umziehen zu müssen", berichtet Mantz. Mit zunehmendem Alter und den damit verbundenen Einschränkungen im Alltag rücke dieses Thema stärker in den Vordergrund.

Hier setzt die Hilfe vom Verband Wohneigentum an. Als zertifizierter Wohnberater, der eine einjährige Ausbildung bei der Fachstelle Wohnberatung in Hannover absolvierte, kennt der Experte das Maßnahmespektrum und Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. für  Hilfsmittel und Umbauten.
Doch auch jüngere Wohneigentümer oder Bauherren sollten die VWE-Wohnberatung nutzen, so Mantz. "Hohe Kosten durch nachträgliche Korrekturen lassen sich durch frühzeitige Planung minimieren oder gar vermeiden".

Da auch das soziale Umfeld eine wichtige Rolle spielt für ein bedarfsgerechtes Leben im Alter, stellt der Wohnberater in Vorträgen und Workshops neue erfolgreiche Gemeinschaftsformen vor. Gemeinsam mit interessierten Mitgliedern und Gemeinschaften entwickelt er Konzepte, wie diese im Verband Wohneigentum umgesetzt werden können. Mantz: "Ziel ist es, dass Wohneigentümer aller Generationen enger zusammen rücken und sich wieder stärker gegenseitig unterstützen".

Bericht über die Kümmerer in  Melle

Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Sind meine eigenen vier Wände auch in Zukunft barrierefrei für mich? Wer hilft mir bei Umbauten? Mit diesen Fragen haben sich die Stadt Melle und der Landkreis Osnabrück im INTERREG-Projekt „Wohnen im Wandel“ beschäftigt.

Unter dem Titel „Zukunft des Wohnens in Melle“ gibt es dafür jetzt erstmals feste Ansprechpartner vor Ort: 18 ehrenamtliche Kümmerer beraten Bürgerinnen und Bürger in allen Meller Stadtteilen bei Fragen des Wohnens und der hauswirtschaftlichen und pflegerischen Unterstützung.


Das Projektteam und die Ehrenämtler haben sich umfangreich vorbereitet: Befragungen und Begehungen vieler Haushalte und der Besuch eines Siedlungshauses mit Alterssimulationsanzug standen auf dem Programm. Dazu kamen Fachvorträge und Exkursionen zu neuen Wohnmodellen. Schnell wurde klar: Der Bedarf an altersgerechten Umbauten ist groß, das Informationsangebot, das im Einzelfall hilft, jedoch recht klein. „Ein Angebot der Wohnberatung muss in der Nachbarschaft vorhanden sein, damit es bekannt ist und in Anspruch genommen wird“, sagt Kreisrat Matthias Selle. Die Idee, Ansprechpartner direkt vor Ort einzusetzen, kam schließlich aus den Reihen der Meller Ortsbürgermeister. Fachliche Unterstützung gibt es zudem durch den hauptamtlichen Wohnberater des Landkreises, Andreas Stallkamp.

Die 18 Kümmerer haben sich an sechs Tagen an der Katholischen Landvolkhochschule in Oesede fortgebildet. Neben einer Einführung in klassische Inhalte der Immobilienwirtschaft gab es dort auch Informationen über energetische Modernisierungen und die Verbesserung von technischem Komfort und Sicherheit in den eigenen vier Wänden. „Dieses Wohnberatungsangebot ist landesweit einmalig. Besonders freue ich mich aber über das ehrenamtliche Engagement der Ansprechpartner“, sagt Melles Bürgermeister Dr. André Berghegger.

Die Kümmerer sind über die jeweiligen Bürgerbüros in den Meller Stadtteilen zu erreichen.  Tel. 05428 1372

Video-Präsentation zur Wohnraumberatung

Beispielhaft stellt Renate Schatte, die an der Ausbildung zur Ansprechpartnerin "Wohnen und Leben mit Zukunft" für die Stadt Melle teilgenommen hat und nun als "Kümmerer" für ihren Stadtteil für die Beratung der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht, bei der Präsentation des neuen Angebotes eine Wohnraumberatung zur barrierefreien Modernisierung im Film vor.


Von: Rowena Tomczak

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