... aus der Gemeinschaft

Berichte






Obstbaumschnitt mit Konfirmanden

24.03.2020  
Das Wissen an die nächste Generation weitergeben

Der Verband Wohneigentum Neuenkirchen hatte  in den Vorjahren die Obstbäume am Busbahnhof St. Annen und beim Reiterhof Hagemann-Krystosek beschnitten.

Die Konfirmanden haben vor drei Jahren am Friedhof in Neuenkirchen eine Blühweise mit Obstbäumen angelegt.

In einer gemeinsamen Aktion haben Konfirmanden und Mitglieder des Verbandes Wohneigentum

nun  nach den Bäumen geschaut. Zunächst gab es eine theoretische Einführung im Gemeindehaus zum Baumschnitt.

 

Danach ging es auf die noch vom Morgentau feuchte Wiese. Insgesamt  11 Bäume galt es zu begutachten. Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen.  Ein Baum war leider abgestorben, vermutlich hatten Wühlmäuse ihm zugesetzt. Hier gilt es, einen neuen Baum zu pflanzen.

Ein Stützpfahl lag daneben und musste wieder eingeschlagen werden.  Zwei Pfähle wurden gekürzt,

da sie sich an den Bäumen rieben und die Rinde verletzten.

 

Soweit nötig, wurden die Baumkronen ausgelichtet und in Form geschnitten.  Wichtig für einen reichhaltigen Fruchtansatz und gut entwickelte Früchte ist eine lichte Baumkrone, durch die „man seinen Hut schmeißen kann“. Die Zweige dürfen sich nicht gegenseitig im Wege sein oder  Konkurrenz machen.

Die jungen Konfirmanden waren den „alten“ Obstbaum-Experten für ihre Tipps dankbar und eifrig selbst mit der Schere am Werk.

Nach getaner Arbeit gab es noch eine leckere Gyros-Suppe.

Es wird allgemein empfohlen, täglich 2 Äpfel zu essen. Bei  4.800 Neuenkirchener Einwohnern wären das  9.600 Äpfel täglich. In Neuenkirchen wachsen zwar reichlich Erdbeeren und Salat. Äpfel und anderes Obst aber definitiv zu wenig.  Auch die Bienen und Vögel  freuen sich über Obstbäume.

Deshalb lasst uns mehr Obstbäume pflanzen!



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