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Aufs Dach gehören Profis

05.06.2011 
Heimwerker sind mit den meisten Dacharbeiten überfordert. In der Urlaubszeit avancieren wieder viele Hausbesitzer zu emsigen Heimwerkern. Nach dem Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht“ werden auch umfangreiche Maßnahmen auf dem Dach und unter der Schräge geplant.

Dagegen spricht nichts, wenn es um kleinere Schönheitsreparaturen geht. Einzelne Bedachungselemente austauschen oder gar das gesamte Dach neu ein- decken sollte hingegen im eigenen Interesse für Heimwerker tabu sein.

Schon die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes holt die Do-It-Yourselfer schnell auf den Boden der Tatsachen zurück: Welcher Heimwerker verfügt schließlich über ein sicheres Gerüst? Ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen aber wird das Arbeiten auf der Schräge zum unkalkulierbaren

Risiko. Und ist man erst einmal oben, werden die Probleme für den Laienhandwerker nicht kleiner: wer weiß schon, in welcher Windlastzone sein Haus liegt und welche Windsogsicherungen hier die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks vorschreiben? Nur der qualifizierte Handwerksbetrieb weiß hier Rat, und die Dach-Profis verfügen zudem über das notwendige Know-how, wichtige Details auszuführen - von der Platzierung der Lüfterziegel bis zur Anbringung der Dachrinnen mit entsprechendem Traufenblech. Fachwissen ist auch gefordert, um eine regensichere

Durchdringung des Unterdachs und der Dämmung anzulegen. Regen- und Stauwasser

können bei unsachgemäßer Verarbeitung – jahrelang unbemerkt – in Kamineinfassungen

und Eindeckrahmen von Dachfenstern eindringen. Wird der Fehler sichtbar, hilft oft nur noch eine umfassende, teure Sanierung. Das Selbermachen hat sich dann nicht gelohnt, sondern Mehrkosten

verursacht.

PA/H.L.



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