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Nachlese Ausflug Parchim, Schwerin und Bisbingen

03.10.2011 
Bericht vom Jahresausflug Schiplage-St. Annen und Neuenkirchen

Jahresausflug am 24/25.09.2011

Der erste gemeinsame Ausflug der Siedlergemeinschaften Schiplage-St. Annen und Neuenkirchen startete bereits in der Morgendämmerung noch vor 6 Uhr. Mit 51 Fahrgästen war der Bus der Firma Wieking aus Bissendorf  bis auf den letzten Platz besetzt.   Wir fuhren der aufgehenden Sonne entgegen und mit jedem Sonnenstrahl wurde die Stimmung besser. Auf dem Autobahnrastplatz Allertal  gab es dann ein mitgebrachtes zünftiges Frühstück mit frischen Brötchen, gekochten Eiern, Frikadellen (lecker gebraten von Elfriede Gardlo) und warmen Kaffee.

Gegen 13 Uhr erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein das erste Ziel unserer Reise, den Milchhof Gut Parchim , nicht ohne vorher noch einmal Halt zu machen und die am Vorabend von Manfred Bösemann und Karl-Heinz Rauch gebratenen Schnitzel mit Kartoffelsalat zu verzehren. So eine Reise macht eben hungrig und in der Gemeinschaft macht Essen Spaß!

Eigentümer und Betreiber des Guts Parchim sind die Herren Walter Huning aus Melle und Dirk Huhne.

Der noch jung wirkende Herr Huhne, der den Betrieb leitet, führte uns durch die Anlagen und weihte uns humor- und eindrucksvoll in den Betrieb ein. Er hat zwar studiert, ist aber ein Praktiker durch und durch. Einige Fakten: 2.000 Hektar,32 Hektar Hoffläche, 1.800 Kopf Vieh, 22 Mitarbeiter,4 Azubi,  2x 500 KW Biogas-Anlagen, 1 Windenergieanlage,   36er Melkkarrussel. Der Betrieb ist straff nach industriellem Schema organisiert. Auszug aus Arbeitsanweisung der Melker: Kein privates Telefonieren! Volle Konzentration während des Melkens!   Soviel Zuwendung und das Streicheln durch die vollautomatisch rollierenden Bürsten  danken die Kühe durch gute Milchleistung, etwa 8 Mio. Liter p.a. .  Allein die Wanderung um die gigantische Silo-Berglandschaft für die Mais-Silage war beeindruckend. Interessant auch, dass Herr Huhne so nebenbei noch einen eigenen Hof in Schleswig Holstein bewirtschaftet.

Beeindruckt bestiegen wir den Bus und fuhren weiter zum Schloss in Schwerin. Das prachtvoll restaurierte Schloss  in mitten der herrlichen Park- und Seen-Landschaft zeigte sich von seiner besten Seite. Die Sonnenstrahlen brachten die Güldene Zinnen zum glühen, sodass man geblendet war. Wir und die vielen Ausflügler genossen die noch in  voller Blüte stehenden Gartenanlagen, in der im Vorjahr die Bundesgartenschau stattfand. Auf dem blau schimmernden See   glitten die Segel- und Motoryachten dahin.

Dann ging es weiter zum Hotel Lewitz-Mühle. Einer unserer älteren Mitreisenden (Herr Bößmann ,83 J.), der  noch in der Woche mit dem Trecker die Felder beackert hatte, ließ es sich nicht nehmen, seine Reisetasche selbst in den 1. Stock zu tragen. Zum Abend trafen wir uns dann in der alten Hotel-Windmühle zum leckeren Abend-Büffet.  Zwischen Jung und alt, Schiplage-St. Annen und Neuenkirchen gab es viel Gesprächsstoff.

Am Sonntagmorgen hieß es zeitig aufstehen und so konnten wir den Hahnenschrei und die Morgensonne genießen. Bei einem leckeren Frühstück in der alten Windmühle stärkten wir uns für den Tag.

Die Fahrt ging nach Bispingen in der Lüneburger Heide. Dort mitten im Wald steht das Heidekastell Iserhatsche. Ein kurioses Anwesen, das man auf jeden Fall selbst gesehen  haben muss und das sich nur schwer mit Worten beschreiben lässt. Der Besitzer Uwe Schulz-Ebschbach begrüßte uns persönlich. Er  hat ein einzigartiges Sammelsurium geschaffen und steckt voller Ideen, dieses noch zu erweitern.

Nach einer Kaffeepause  auf dem im reizvollen Weserbergland gelegenen Rastplatz Auetal trafen wir am späten Nachmittag  wieder gut gelaunt  und wohl behalten in der Heimat ein. 

Zum Schluss der schönen Reise galt der Dank dem Fahrer Bernd, der uns auch gerne wieder zum Weihnachtsmarkt nach Goslar kutschieren darf, und natürlich Erika Rauch, die diese Fahrt organisiert hat.


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