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Herbstlaub macht den Rasen gelb

06.11.2011 
Im Herbst zeigt die Natur noch einmal ihre ganze Farbenpracht. Bäume und Sträucher leuchten in roten und goldenen Tönen. Was so schön aussieht, bedeutet für den Gärtner reichlich Arbeit. Denn auf dem Rasen darf das Laub keinesfalls liegen bleiben, sonst drohen im Frühjahr gelbe Stellen. Wir haben neun Tipps zusammengestellt, was Gärtner beim Laub beachten sollten.

Nicht nur auf dem Rasen ist Laub unerwünscht. Auch auf öffentlichen Gehwegen muss der Belag wegen Rutschgefahr regelmäßig geräumt werden, ähnlich wie im Winter eine Räumpflicht bei Schneefall besteht. Verantwortlich ist in erster Linie der Haus- oder Grundstücksbesitzer. Wird das Haus von Mietern bewohnt, delegiert der Besitzer dies meist per Mietvertrag weiter. Doch auch Passanten haben ein gewisses Maß an Selbstverantwortung. Wer sieht, dass auf dem Weg Laub liegt, muss sich entsprechend vorsichtig verhalten. Das Laub muss übrigens vom eigenen Gehsteig unabhängig davon gekehrt werden, ob die Blätter vom Baum des Nachbarn oder vom eigenen gefallen sind.

Laub als Kompost verwenden

An manchen Stellen ist das Laub durchaus willkommen. Auf Blumenrabatten oder unter Sträuchern dient es zum einen als natürlicher Schutz vor Winterfrost. Außerdem verrotten die Blätter mit der Zeit und werden so zu wertvollem Kompost, der die Nährstoffe wieder dem Boden zuführt. Man kann also ruhig das Laub vom Rasen auf Rabatte verteilen und spart sich so eine mühsame Entsorgung. Wer keine Rabatte im Garten hat, kann das Laub natürlich auch auf dem Komposthaufen entsorgen. Vermischt mit Rasenschnitt wird daraus hochwertiger Dünger. Was Sie beim Kompostieren beachten müssen, 

Winterquartier für Igel und Insekten

Haben sich in einer Ecke Laubhaufen angesammelt, wo sie keinen stören, kann man diese auch ruhig liegen lassen. Die Tierwelt dankt es einem. Igel und andere Kleintiere finden hier den passenden Unterschlupf zum Überwintern. Aus Rücksicht auf kleine Tiere sollten Sie auch besser auf Laubsauger und -bläser verzichten. Diese Geräte machen zwar die Arbeit leichter, bedeuten für die tierischen Gartenbewohner jedoch eine große Gefahr. Durch das starke Gebläse werden Kleintiere, die sich unter den Blättern verstecken, herumgewirbelt und verletzt. Noch schlimmer ist der Laubsauger. Oft ist ein Häcksler integriert, der das Aus für die kleinen Gartenfreunde bedeutet.

Quelle: zuhause.de, dpa-tmn



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