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Altersgerecht Umbauen

04.05.2012 
KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ mit maximaler Flexibilität

Am 01. April 2012 ist das neue KfW-Programm „Altersgerecht Umbau-en“ (159) in Kraft getreten. Mit ihrem grundlegend über-arbeiteten Programm unter-stützt die KfW den Abbau von Barrieren in bestehen-den Wohngebäuden. Mehr Mobilität für Menschen mit Bewegungseinschränkungen lautet die vorrangige Devise, aber auch mehr Wohnkom-fort für alle Altersgruppen. Dabei sollte man die barrie-rereduzierende Modernisie-rung seines Hauses oder sei-ner Wohnung möglichst frühzeitig in Angriff neh-men, auch um sich gegen physische Bewegungsein-schränkungen, die jederzeit auftreten können, zu wapp-nen. So wird die Immobilie auch den Anforderungen an zukünftige Lebenssituatio-nen gerecht und ermöglicht ihren Bewohnern, dort selbstständig, mobil und von anderen unabhängig zu leben.
Im Programm „Altersgerecht Umbauen“ (159) fördert die KfW alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzie-rung führen und eine ange-nehme Wohnqualität ge-währleisten oder zum Kauf frisch umgebauter Wohnge-
bäude animieren sollen. Die-se Förderung richtet sich sowohl an Eigentümer und Vermieter als auch an die Mieter, die mit Zustimmung ihres Vermieters umbauen und die Fördermittel nutzen dürfen. Den Antrag sollte man vor der eigentlichen Umbaumaßnahme oder dem Kauf bei der Hausbank stel-len, die nach Prüfung der Unterlagen auch das Darle-hen bereitstellt.
Was wird gefördert?
Die angesprochene Flexibili-tät spiegelt sich in den För-derrichtlinien. Gefördert werden demnach barrierere-duzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden,
die als Maßnahmen in den Förderbereichen 1 bis 7 näher beschrieben sind, die zur Herstellung von Bar-rierefreiheit entsprechend DIN 18040-2 erforderlich sind oder mit denen der Standard Altersgerechte Wohnung/Altersgerechtes Haus erreicht wird.
Alle Maßnahmen müssen technischen Mindestanforde-rungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerks auszuführen. Grundsätzlich werden dabei alle Kosten gefördert, die für
die fachgerechte Ausführung der förderfähigen Maßnah-men erforderlich sind. Dies sind die Kosten für:
Beratungsleistungen zur Barrierereduzierung, die fachgerechte Durchfüh-rung der geplanten Maß-nahmen, die notwendigen vorbereitenden Arbeiten, nachbereitende Maßnah-men und Wiederherstel-lungsarbeiten.
Merkblätter, technische Min-destanforderungen und An-träge zu dem beschriebenen Programm finden Sie auf den Seiten der KfW unter www.kfw.de.
Weitere Informationen zur KfW-Förderung insbesonde-re in Verbindung zu an-schaulichen Detaillösungen finden Sie in der Broschüre „Zukunftsfähig umbauen – generationengerecht und innovativ“, die in Kürze veröffentlicht wird (siehe kommende Ausgabe des Newsletters „Wohnen mit Zukunft“).
Wichtig: Vor Beginn einer Umbaumaßnahme immer auf die Genehmigung warten!



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