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Austausch von Bleileitungen: Welche Fördermöglichkeiten gibt es??

01.09.2013 
Um die Bevölkerung vor schädlicher Wirkung durch Blei zu schützen, wurde der Grenzwert für Blei in der Trinkwasserverordnung in den vergangenen Jahren schrittweise gesenkt. Ab 01. Dezember 2013 gilt für Blei im Trinkwasser ein verschärfter Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung von 0,010 mg/l (vorher: 0,025 mg/l).

Bleirohre in Haushalten sind damit faktisch verboten.


In Privatgebäuden sind die Hauseigentümer für die Qualität des Trinkwassers selbst verantwortlich. Vermieter sind verpflichtet, ihre Mieter unverzüglich über das Vorhandensein von Bleileitungen zu informieren. Um den Austausch gesundheitsgefährdender Wasserleitungen aus Blei auch in Privatgebäuden zu beschleunigen, können Familien mit Kindern und jungen Frauen, ihr Trinkwasser kostenlos testen lassen, ebenso andere Haushalte gegen ein geringes Entgelt.  
Der Austausch von Bleileitungen kann im Zusammenhang mit Modernisierungsmaßnahmen nach § 2 Abs.1 des Niedersächsischen Wohnraumfördergesetzes als anfänglich zinsfreien Darlehen gefördert werden. Im aktuellen Wohnraumförderprogramm fallen darunter bei selbstgenutztem Wohneigentum Maßnahmen der energetischen und/ oder altersgerechten Modernisierung von Gebäuden, die bis zum 01. Januar 1995 fertig gestellt worden sind. Die Modernisierungsförderung beträgt bis zu 40 v. H. der durch die Maßnahme insgesamt verursachten Kosten, bei mindestens 10.000 € und maximal 75.000 € Modernisierungskosten. Die Wohnraumförderung des Landes wird über die Investitions- und Förderbank Niedersachsen - NBank abgewickelt. 
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Austausch von Bleileitungen im Zusammenhang mit Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Umbaukosten bei Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum im Rahmen des KfW-Wohneigentumsprogramms Nr. 124.  Trinkwasserverordnung schrittweise über die letzten 10 Jahre gesenkt. Ab 01. Dezember 2013 gilt für Blei im Trinkwasser ein verschärfter Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung von 0,010 mg/l (bis dahin: 0,025 mg/l). Dieser Grenzwert wird damit so niedrig liegen, dass praktisch keine Bleirohre mehr in der Hausinstallation vorhanden sein dürfen.

 In Privatgebäuden sind die Hauseigentümer für die Qualität des Trinkwassers selbst verantwortlich. Vermieter sind verpflichtet, ihre Mieter unverzüglich über das Vorhandensein von Bleileitungen zu informieren. Um den Austausch gesundheitsgefährdender Wasserleitungen aus Blei auch in Privatgebäuden zu beschleunigen, bietet das Land Niedersachsen seit 2005 Familien mit Kindern und jungen Frauen die Möglichkeit, ihr Trinkwasser kostenlos auf seinen Bleigehalt testen zu lassen. Haushalte außerhalb dieser Gruppe können gegen ein geringes Entgelt ebenfalls teilnehmen. Für interessierte Personen sind die örtlichen Gesundheitsämter die Anlauf- und Beratungsstelle. 

Der Austausch von Bleileitungen in der Trinkwasserinstallation kann im Zusammenhang mit Modernisierungsmaßnahmen nach § 2 Abs.1 des Niedersächsischen Wohnraumfördergesetzes in Form von anfänglich zinsfreien Darlehen gefördert werden. Im aktuellen Wohnraumförderprogramm fallen darunter bei selbstgenutztem Wohneigentum Maßnahmen der energetischen und/ oder altersgerechten Modernisierung von Gebäuden, die bis zum 01. Januar 1995 fertig gestellt worden sind. Die Modernisierungsförderung beträgt bis zu 40 v. H. der durch die Maßnahme insgesamt verursachten Kosten, bei mindestens 10.000 € und maximal 75.000 € Modernisierungskosten. Im Rahmen energetischer Modernisierung von Mietwohnungen bzw. der Modernisierung von Mietwohnungen in städtebaulichen Sanierungsgebieten können auch allgemeine Modernisierungsmaßnahmen u. a. zur Verbesserung der Wasserversorgung gefördert werden. Die Gesamtförderung beträgt auch hier bis zu 40 v. H. der durch die Maßnahme insgesamt verursachten Kosten, höchstens jedoch der Kosten eines vergleichbaren Neubaus. Die Wohnraumförderung des Landes wird über die Investitions- und Förderbank Niedersachsen - NBank abgewickelt. 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau ermöglicht die Förderung des Austauschs von Bleileitungen in Form von Darlehen im Zusammenhang mit Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Umbaukosten bei Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum im Rahmen des KfW-Wohneigentumsprogramms Nr. 124. 



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